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{tab=tja...}
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{tab=Enttäuschung}
Ihr fragt euch, warum heute die Abiseite mal gesperrt war? Das ist im Prinzip ganz einfach. Ich versuche nun schon seit langer Zeit unsere Abiseite abzusichern. Das hat vorallem den Zweck, das man hier auch mal Sachen über Abistreich, Abimotto oder sonstiges besprechen können soll.
Es gibt nun aber Leute, die meinen, sie müssten ihre Benutzerdaten einfach so an die K12 weitergeben. Na gut, dies hatte zwar nicht den von der K12 gewünschten Effekt (Sie wollten wissen wo der Maibaum gelagert wird) aber es geht hier einfach ums Prinzip. Ich Erstelle die Abipage rein Hobbymäßig und hänge viel Zeit rein. Dass dafür nicht gedankt wird akzeptiere ich,das ist nun mal immer so. Ich selbst profitiere einfach am meisten davon, weil man unheimlich viel lernt. Aber dass jemand diese Arbeit einfach mit Füßen tritt empfinde ich nur als Beleidigung.
{tab=Maibaumgedicht}
So ein Tag, so wunderschön wie heute....
Es ist noch kaum ein volles Jahr vergangen,
seitdem wir unsren bisher größten Coup begangen;
die Ehemalgen verloren auf den letzen Metern,
es blieb ihnen kaum mehr, als nachträglich zu zetern.
Dabei hatten sies so klug begonnen,
Sich ein einzig mal in ihrer Schulzeit wirklich besonnen,
um Hand in Hand mit den damalgen Elftlern,
den Schatz zu entwenden, von uns ehemalgen Zwölftlern.
Doch mit Gewitztheit, Geschick und Mut,
Mühen und Fleiß - ach, was man nicht alles für einen Maibaum tut-
gelang uns, was keiner für möglich geglaubt,
zurückzustehlen, was uns vorher böswillig geraubt.
Und so mussten die Elftklässler schon damals erkennen,
auch wenn sie uns den Sieg noch heute missgönnen,
dass wir ihnen schlicht und einfach überlegen,
da wir in -für sie- unerreichbaren Höhen schweben.
Mittlerweile haben sie die Elfte hinter sich gebracht,
und aus sich selbst aufstrebende Zwölfklässler gemacht.
Wir hatten ihnen sehr viel zugetraut,
nicht nur, dass sie sich ihre missglückte, letztjährige Aktion richtig angeschaut,
und aus den gravierenden Fehlern gelernt,
die ihnen damals den Triumpf verwehrt;
nein, auch dass ihre geistigen Fähigkeiten gewachsen wären,
und sie nicht nur ein Bier nach dem anderen leeren.
Sondern das Ganze dieses Mal richtig angehn,
sich unter anderem nach einem geeigneten Ort umsehn.
Ihr Wertvollstes vielleicht noch diebstahlsicher anketten,
und eventuell für die Nacht sogar Wachen abgestellt hätten....
Doch von ihrer eigenen Maibaumaktion,
wusste nur eine Handvoll in ihrer Kommandostation.
Der Rest wurde bewusst im Unklaren gelassen,
natürlich, es galt ja schließlich aufzupassen,
das etwaige Schwätzer schweigen,
um das Ganze ja nicht zu vergeigen.
Vielleicht hätten jene, die nichts wussten,
die ohne Informationen die Schilder für den Baum anfertigen mussten,
den begehrten Stamm bewacht,
hoffentlich wurden die Sündenböcke ausgelacht.
Denn natürlich übersahen die Toren,
das wir sie nicht mal sptizen mussten, unsere Ohren.
Der Martin R. ist ja quasi vom Ort,
Er schnappte hi und da ein Wort.
Und bald kristalisierte sich heraus,
wo der Schatz lagerte und darüber hinaus,
dass er von oberster Instanz gestiftet war.
Ob der 3. Bürgermeister von Mallersdorf in der Zwölften wohl zukünftige Wähler sah?
Geistesgegenwärtig kontaktiere der Martin die K13 Einsatzzentrale,
Und man warf sich blitzschnell in Schale.
Mit Bomberjacke, Handschuhen und Sturmhaube ausgerüstet,
hat es uns nach Vergeltung und Schadenfreude gelüstet.
Ein Späherkommando überprüfte Lokalität und Zugänglichkeit,
und befand selbige Nacht für die richtige Zeit.
Denn ohne Wache oder Sicherung,
sogar ohne Abdeckung,
ragte der Baum aus der Halle hervor,
und es war nicht mal geschlossen, das Eingangstor.
Sofort wurde ein Treffen einberufen,
die nötigen Special Agents angerufen.
Und in die Kommandozentrale beim Suco beordert,
Sechszehn Einsatzkräfte wurden angefordert.
Unverzüglich war man zur Stelle,
Trank zum Aufputschen ein paar Weißbier, und ein Paar Helle.
Dann der wohl dramatischste Moment der Nacht,
ein Zufall, dessen Eintreten keiner für möglich erdacht.
Ein Feind betritt auf der Suche nach Freunden das Lokal,
Sieht uns vermummt, mit Jacke und Schal.
Verlässt fluchtartig den Gebäudetrakt,
wir haben schon gemeint, wir habens verkackt.
Und hechteten in die geparkten Wagen,
um die Schlacht noch rechtzeitig zu schlagen.
Doch der W. war nicht so helle,
dass er merkte, auf die Schnelle,
dass er den Baum alleine zu retten vermochte,
indem er mit der Hand drauf pochte.
Die ersten neun, die angekommen,
haben sofort das „Versteck“ erklommen,
und sich des Schatzes rasch bemächtigt,
ohne jemanden zu wecken, der gerade nächtigt.
Man schleppte den Baum mit zwei Pausen davon,
Voll mit Adrenalin und Ambition.
Die Ortsgrenze war das rettende Ufer,
Dort wartete der Rest als grölende Rufer.
Die vor Freude über jenes Husarenstück,
überschwänglich johlten und jauchzten vor Glück.
Das mussten dann schließlich die Anwohner merken,
so wie wir auf der Straße herumfuhrwerkten.
„Ihr Hundskerln, habts eich den Maibbam gschnappt.“
„Jaja“, rief der Flo, „hat doch spitze geklappt!“
Der Stamm wurde gleich auf das Fluchtfahrzeug verladen,
und weg von den Haselbacher Fassaden,
marschierte unserer Zug voran,
gar manchem schon früh der Schweiße rann.
Kein Wunder, ein 25m Baum ist auch nicht leicht,
Doch unsere Manneskraft hätte zehnmal gerreicht.
Denn auf unsren weit geschwungenen Rücken,
konnte das Baby drücken und drücken.
Munteren Schrittes ging es hinauf,
den steilen Berg zwischen Haselbach und Birnbach rauf.
Und drüben dann den Hang hinunter,
auf dem Weg machten wir die Caro S. noch munter.
Die Zwölftlerin sollte uns mit ner Brotzeit versorgen,
Die Träger waren hungrig, verständlich, um 1.00 Uhr am Morgen.
Doch die Caro weigerte sich schlaftrunken,
sie sähe es lieber wenn sie verhungerten, die Halunken.
So mussten wir uns mit Bier und Radler begnügen,
(sehr zu unserem Vergnügen)
kurz vor weiteren Höhenflügen.
Denn es ging hinter Birnbach steil bergauf,
nach oben führte unser Maibaumsturmlauf,
begleitet von fanatischen Gesängen,
versehen mit ein paar schiefen Klängen,
zumindest am Wortlaut war zu hören,
dass wir die Bayernhymne sangen in Chören.
Das erheiterte die fröhliche Runde,
und unterhielt uns Stunde um Stunde.
Und um halb drei wars dann geschafft,
am Ende waren wir mit der Kraft.
Doch die Skyline von Piegendorf ragte vor uns empor,
der schönste Anblick der Nacht, ein jeder schwor.
Geschützt von blitzenden Warnblinklichtern,
Erhob sich ein Grinsen auf allen Gesichtern.
Der Reise Ende war zum Greifen nah,
zumal man den Hof vom Heile schon sah.
Aber oh, weh, konnte das sein,
der Baum passte in die Halle nicht rein.
Heraußen war er für die Jüngren ein leichtes Fressen,
Sogar die würden ihn hier finden, trotz ihres Verstandes, der so (knapp) bemessen.
Dem Kunert wurde die rettende Idee,
gezwitschert wohl von einer uns liebenden Fee.
Und so trugen wir den Stamm einfach kurzerhand,
vom Hofe weg und Richtung Waldrand.
Und tief hinein, zwischen Brombeeren und Fichten,
mussten wir dann noch Reisig drüber schichten,
um das kostbare Gut vor den Blicken der Zwölftler zu verbergen,
und wenn nicht vor derer, dann vor denen ihrer K14 Schergen...
Natürlich bestand die große Gefahr,
dass sich einer der Jüngeren im Wald verfahr.
Und durch Zufall das Bäumchen fand,
darum legten wir kurzerhand,
einige falsche Fährten für die Zwölftler zu finden,
zum Hämmer seinem Hof, unsere Angst war am Schwinden.
Ein Wipfel zu sehen von der Staße aus,
sollten sie suchen beim Meik seinem Haus.
Wir wussten von der Krisensitzung der Zwölftler bei unsrem Lieblingswirt,
doch mit unsrer Aktion hatten wir sie kräftig verwirrt.
Denn obwohl sie am nächsten Tag die Gegend abfuhren,
und versuchten, durch Fenster und Türen zu luren.
Fanden sie denoch nicht was sie wollten,
dabei hätten sies uns so gerne mit Rache vergolten.
Das Risiko wurde dann aber doch zu groß,
denn nachdem sie beim Meik gewesen waren, würden sie fragen, „wo ist er bloß?“
Und ihre Suche würde nicht enden,
bis sie ihn schließlich durch Zufall fänden.
Deshalb trafen wir schon einen Tag später,
beim Heili zusammen, die üblichen Täter.
Und schafften den Baum schließlich doch in der Halle wohlige Sicherheit,
sicherten ihn unerreichbar, wir haben ja Zeit.
Abitur, und Abistreich, sowie Zeitungsschreiben,
all das musste auf unsren Terminplanern weichen.
Der Maibaum ist nun in Piegendorf für die Zwölfte außer Reichweite,
Die haben halt nicht unsere Kragenweite,
Geschweige denn das nötige Know- how,
darüber, wie man einen Maibaum verstau.
Und sicher macht vor möglichen Dieben,
Jaja, liebe Zwölftler, unsere Lieben,
Billig wird’s nicht, das könnt ihr uns glauben,
da hilft euch kein Zetern, kein Wüten und Schnauben.
Und wagt es lieber nicht, uns zu hintergehen,
und euch vielleicht nach einem neuen Baum umzusehen.
Das würde eurem Ruf gar nicht gut bekommen,
denn wir haben schon längst genaustens ersonnen,
was dann auf euch zu kommt, das dürft ihr uns glauben,
da hättet ihr wirklich Grund zum Schnauben.
Abschließen will ich mit ein paar Worten des Dank,
Jungs und Mädels, ihr seid wirklich krank.
In nicht mal ner Woche ist Abitur,
und dennoch habt ihr Zeit für eine solche Tour.
Ein herzlich Vergeltsgott an alle, die mitgemacht,
ohne euch hätten wirs wohl kaum geschafft.
{/tabs}
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